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Sulgan-N Supp 20 Stk sind Suppositorien zur lokalen Behandlung bei Hämorrhoiden, insbesondere bei inneren Hämorrhoiden und oberflächlichen Analfissuren. Die Sulgan-N Zäpfchen lindern Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen im Analbereich und hemmen Entzündungen.
Hämorrhoiden sind ein weit verbreitetes Thema, über das jedoch ungern gesprochen wird. Es handelt sich dabei um vergrösserte Gefässpolster oder Krampfadern im Bereich des unteren Mastdarms, die sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Afters auftreten können. Wenn sich diese Bereiche entzünden, führt das meist zu unangenehmen Symptomen wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen, besonders während oder nach dem Stuhlgang. Unbehandelt können feine Risse in der Schleimhaut (Analfissuren) oder Ekzeme entstehen. Hier bietet Ihnen Sulgan-N Supp eine zuverlässige und gezielte Unterstützung, um den Heilungsprozess aktiv zu fördern.
Die Wirksamkeit dieser Zäpfchen bei Hämorrhoiden beruht auf einer cleveren Kombination bewährter Inhaltsstoffe. Jedes einzelne Zäpfchen ist mit Lidocain formuliert. Dieser Wirkstoff ist ein bewährtes Lokalanästhetikum, das die Schmerzleitung vorübergehend blockiert und so für eine schnelle Betäubung sorgt. Zusätzlich ist das Präparat mit Levomenthol und mit Campher angereichert. Diese natürlichen Stoffe entfalten direkt nach dem Einführen einen angenehm kühlenden Effekt, der besonders wohltuend bei Juckreiz und Brennen wirkt. Gleichzeitig unterstützen sie die Desinfektion des betroffenen Gewebes und hemmen Entzündungen.
Egal ob bei der Arbeit im Büro, auf Reisen oder beim Sport – Schmerzen im Analbereich schränken die Lebensqualität massiv ein. Die Suppositorien bei Hämorrhoiden bieten hier eine diskrete und unkomplizierte Lösung für die lokale Behandlung bei Hämorrhoiden. Durch die Körperwärme schmilzt das Zäpfchen sanft im Enddarm und verteilt seine Wirkstoffe genau dort, wo sie benötigt werden. Dies ist besonders vorteilhaft bei inneren Hämorrhoiden oder leichten Entzündungen im unteren Mastdarm, da die Wirkstoffe direkt die betroffene Schleimhaut erreichen und beruhigen.
Zäpfchen können sinnvoll sein, wenn Beschwerden eher im inneren Bereich des Enddarms auftreten. Sie werden rektal eingeführt und geben die Wirkstoffe lokal im betroffenen Bereich ab. Salben werden dagegen eher äusserlich oder am Darmausgang angewendet.
Vor der Anwendung sollten die Hände gewaschen werden. Das Zäpfchen wird vorsichtig eingeführt, ohne Druck auszuüben. Nach der Anwendung empfiehlt sich erneut gründliche Händehygiene.
Eine Abklärung ist sinnvoll, wenn Blutungen auftreten, Schmerzen stark sind, die Beschwerden länger anhalten oder immer wiederkehren. Auch bei Unsicherheit sollte eine Fachperson beurteilen, ob eine weitere Behandlung nötig ist.
Ja, harte Stühle, starkes Pressen, langes Sitzen und eine ballaststoffarme Ernährung können Beschwerden begünstigen. Ausreichende Flüssigkeit, Bewegung und eine angepasste Ernährung können die Analregion entlasten.
Sulgan-N Supp 20 Stk sind bei Coop Vitality erhältlich und können je nach Verfügbarkeit zur Abholung in einer Apotheke reserviert werden. Die Zäpfchen eignen sich für Personen, die innere Hämorrhoiden oder oberflächliche Analfissuren lokal behandeln möchten.
Abends im Bett 1 Zäpfchen vorsichtig in den After einführen. Bettlägerige Patienten können täglich zwei- bis dreimal ein Zäpfchen einführen.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage oder die Angaben auf der Packung.
4.32 mg Lidocain
,
10 mg Levomenthol
,
20 mg Campher, racemischer
,
Propylenglycol
,
Dichlorbenzylalkohol
,
Triclosan
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
Doetsch Grether AG
Sulgan-N ist ein Arzneimittel zur lokalen Behandlung von Hämorriden.
Hämorriden sind Krampfadern im Bereich des unteren Mastdarmes und können sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Darmausganges auftreten. Das Leiden macht sich meistens durch Juckreiz, Brennen, Schmerzen und in schweren Fällen durch hellrote oberflächliche Blutbeimengungen während des Stuhlganges bemerkbar. In der Folge kommt es zuweilen zu Rissen der Analschleimhaut (Analfissuren), Entzündungen und Ekzemen in der Aftergegend, und die Möglichkeit von Infektionen nimmt zu.
Die Behandlung mit Sulgan-N beseitigt Juckreiz und Schmerzen, hemmt Entzündungen und lindert dadurch die durch Hämorriden hervorgerufenen Beschwerden.
Sulgan-N-Präparate werden angewendet bei inneren und äusseren Hämorriden:
Äussere und innere Hämorriden, Analekzeme, oberflächliche Risse der Analhaut (Analfissuren), leichte Entzündungen und Juckreiz im Bereich des Darmausganges.
Innere Hämorriden, oberflächliche Analfissuren. Auf Empfehlung eines Arztes oder Apotheker bzw. einer Ärztin oder Apothekerin können die Suppositorien auch bei leichten Entzündungen und Juckreiz im Bereich des unteren Mastdarmes verwendet werden.
Zur Analhygiene bei Hämorriden, Analekzemen, Analfissuren, leichten Entzündungen und Juckreiz im Bereich des Darmausganges.
Wenn Sie an Hämorriden leiden, sollten Sie auf scharf gewürzte Speisen verzichten und eine Ernährung wählen, die zu weichem Stuhlgang fuhrt (bevorzugt leichte, pflanzliche Kost). Sie sollten Übergewicht vermeiden bzw. bestehendes Übergewicht verringern, zu langes Sitzen vermeiden und, um die Gefahr von Entzündungen und Infektionen zu vermindern, auf eine sorgfältige Analhygiene achten. Dadurch können Sie die Wirkung von Sulgan-N Salbe und Suppositorien unterstützen.
Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe darf Sulgan-N nicht verwendet werden (siehe unten: Welche Nebenwirkungen kann Sulgan-N haben?). Des Weiteren dürfen Sie die Präparate nicht verwenden, wenn im Stuhl Blutbeimengungen sichtbar sind. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin weiss, was in solchen Fällen zu tun ist.
Sulgan-N ist nur für Erwachsene und nicht für Kinder geeignet.
Bei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen zu befolgen.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arznei- mittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.
Vor jeder Behandlung und nach jedem Stuhlgang die Analgegend sorgfältig mit lauwarmem Wasser und eventuell einer milden Seife und einem weichen Tuch waschen oder mit Sulgan-N-Medizinaltüchlein sorgfältig reinigen. Gewöhnliche Seifen verursachen Irritationen, die den Heilungsprozess verzögern.
Sulgan-N Salbe: Zwei- bis dreimal täglich einen Salbenstrang von 1 bis 2 cm Länge auf die erkrankten Stellen auftragen. Bei inneren Hämorriden die beigelegte Kanüle auf die Tube aufschrauben. Die Kanüle so weit wie möglich in den Anus einführen und unter sanftem Ausdrücken der Tube die Kanüle langsam zurückziehen.
Sulgan-N Suppositorien: Abends im Bett 1 Zäpfchen vorsichtig in den After einführen. Bettlägerige Patienten können täglich zwei- bis dreimal ein Zäpfchen einführen.
Sulgan-N-Medizinaltüchlein: Bei Bedarf Analgegend sorgfältig und gründlich reinigen.
Wenn die Beschwerden nach 1-2 Wochen Behandlung nicht verschwunden oder deutlich zurückgegangen sind oder sich sogar verschlimmert haben sollten, in dem z.B. Blutungen am oder aus dem After auftreten, müssen Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen. Der Arzt bzw. die Ärztin wird über eine weitere Behandlung entscheiden.
Wiederholte Behandlungen dürfen nur nach einer ärztlich gesicherten Diagnose erfolgen und sollten jeweils nicht länger als 2 Wochen dauern.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Sulgan-N auftreten:
Ein gelegentlich auftretendes Brennen bei der Anwendung von Sulgan-N-Medizinaltüchlein ist auf die Einwirkung der Wirkstoffe auf einen vorhandenen Hautdefekt zurückzuführen und darf als normale Reaktion bewertet werden. Bei Weiterbehandlung wird diese Nebenerscheinung verschwinden. In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, die sich z.B. durch Jucken, Brennen und/oder Hautausschlag im Bereich des Afters bemerkbar machen. In einem solchen Fall müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt bzw. eine Ärztin benachrichtigen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Sulgan-N Salbe sollte aus hygienischen Gründen innerhalb 14 Tagen nach dem ersten Öffnen aufgebraucht werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Arzneimittel sind ausser Reichweite von Kindern, bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufzubewahren.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
1 g Salbe enthält: Lidocainhydrochloridanhydrid 20 mg, racemischer Kampfer 10 mg, Levomenthol 5 mg.
Hilfsstoffe: Wollwachs, Propylenglycol; Conserv.: 2,4-Dichlorbenzylalkohol, Triclosan und weitere Hilfsstoffe.
1 Suppositorium enthält: Lidocain 4,3 mg, racemischer Kampfer 20 mg, Levomenthol 10 mg.
Hilfsstoffe: Propylenglycol; Conserv.: 2,4-Dichlorbenzylalkohol, Triclosan und weitere Hilfsstoffe.
1 Tüchlein ist mit 3,1 g Lösung getränkt.
1 g Lösung enthält: Lidocainhydrochlorid 4,4 mg, racemischer Kampfer 10 mg, Levomenthol 3 mg.
Hilfsstoffe: Wollwachs, Propylenglykol; Conserv.: 2,4-Dichlorbenzylalkohol; Aromatica und weitere Hilfsstoffe.
1 Tüchlein ist mit 1,7 g Lösung getränkt.
1 g Lösung enthält: Lidocainhydrochlorid 4,4 mg, racemischer Kampfer 10 mg, Levomenthol 3 mg.
Hilfsstoffe: Wollwachs, Propylenglykol; Conserv.: 2,4-Dichlorbenzylalkohol; Aromatica und weitere Hilfsstoffe.
48724, 48725, 48726 (Swissmedic).
In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.
Salbe: 30 g und 50 g
Suppositorien: 10 und 20 Stück
Medizinaltüchlein in Sachets: 10 Sachets
Medizinaltüchlein im Dispenser: 25 Stück
Doetsch Grether AG, 4051 Basel.
Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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