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Perenterol 250 Kapseln ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Durchfallerkrankungen. Es stabilisiert die natürliche Darmflora mithilfe einer speziellen Arznei-Hefe. Das Präparat reguliert die Darmtätigkeit auf sanfte Weise und hilft dem Körper, das mikrobiologische Gleichgewicht im Verdauungstrakt wiederherzustellen.
Bei Verdauungsproblemen bietet Perenterol 250 eine zuverlässige Lösung auf pflanzlicher Basis. Der enthaltene Wirkstoff ist ein spezieller Hefepilz namens Saccharomyces boulardii. Diese Arznei-Hefe wirkt direkt im Darm, hemmt schädliche Bakterien und fördert die normale Funktion der Darmwand. Da die Hefe nicht vom Körper aufgenommen wird, wirkt sie ausschliesslich dort, wo sie gebraucht wird, und verlässt den Organismus nach getaner Arbeit auf natürlichem Weg wieder.
Die Kapseln sind eine sinnvolle Ergänzung für jede Reiseapotheke, um Reisedurchfall wirksam zu behandeln oder ihm vorzubeugen. Ein weiterer Vorteil zeigt sich während einer Therapie mit Antibiotika. Da die enthaltene Hefe unempfindlich gegenüber Antibiotika ist, können die Kapseln zeitgleich eingenommen werden. So wird die natürliche Darmflora aktiv geschützt und das Risiko für medikamentös bedingte Durchfälle deutlich gesenkt.
Das Mittel wird primär bei akutem Durchfall eingesetzt. Es dient zudem der Vorbeugung von Reisedurchfällen sowie der Behandlung von Durchfällen, die durch eine Sondenernährung entstehen können.
Dieser Wirkstoff lindert die Symptome von Durchfallerkrankungen direkt im Darm. Er hemmt das Wachstum verschiedener Krankheitserreger und bestimmter Hefepilze wie Candida albicans, wodurch die Darmtätigkeit normalisiert wird.
Ja, man kann es als Probiotikum bezeichnen. Per Definition sind Probiotika lebensfähige Mikroorganismen, die dem Körper einen gesundheitlichen Nutzen bringen – genau dies trifft auf die enthaltene Arznei-Hefe zu.
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn eine Allergie gegen Hefe oder einen der anderen Inhaltsstoffe vorliegt. Achten Sie zudem darauf, bei Durchfall immer ausreichend Flüssigkeit zu trinken. Sollten die Beschwerden länger als zwei bis drei Tage anhalten, ist ein Arztbesuch ratsam.
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Nehmen Sie das Arzneimittel oral ein. Am ersten Tag nehmen Sie 2 Kapseln Perenterol 250 ein (1 am Morgen und 1 am Abend). An den darauffolgenden Tagen nehmen Sie täglich 1 Kapsel Perenterol 250 ein, bis keine Krankheitssymptome mehr auftreten. Auf ärztlichen Rat können Sie die Anfangsdosierung von 2 Kapseln täglich bei Bedarf über mehrere Tage fortführen oder erhöhen. Falls Sie innerhalb von 1 Stunde nach der Arzneimittelgabe erbrechen, müssen Sie die Einnahme wiederholen.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage oder die Angaben auf der Packung.
250 mg Saccharomyces boulardii lyophilisiert
,
2000 Mio U
,
Lactose-1-Wasser
,
Magnesium stearat
,
Gelatine
,
Titandioxid (E171)
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
Zambon Switzerland Ltd
Pflanzliches Arzneimittel
Perenterol ist ein Antidiarrhoikum und enthält als Wirksubstanz einen Hefepilz (Saccharomyces boulardii CNCM I-745). Es dient zur Behandlung von Durchfallerkrankungen, wie z.B. Reisediarrhö und wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet zur Vorbeugung und Therapie von antibiotikabedingten Diarrhöen oder von Diarrhöen infolge Sondenernährung; es ermöglicht im Zusammenwirken mit anderen Massnahmen die Wiederherstellung der Darmflora und die Linderung des Durchfalls.
Perenterol reguliert und normalisiert die Darmtätigkeit.
Die Hefe Saccharomyces boulardii ist gegenüber Antibiotika resistent und wirkt in lebender Form im Darminnern. Sie wird nicht vom Körper aufgenommen.
In verschiedenen Untersuchungen konnte eine hemmende Wirkung auf die Entwicklung verschiedener schädlicher Bakterien und Candida albicans festgestellt werden.
Bei Durchfallerkrankungen soll der Patient/die Patientin (speziell Kinder und ältere Personen) genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wenn die Krankheit länger als 2-3 Tage dauert, sollte der Arzt/die Ärztin konsultiert werden. Bei Säuglingen kann eine Durchfallerkrankung wegen des Flüssigkeits- und des Elektrolytverlustes rasch, schon nach einem Tag, bedrohlich werden. Konsultieren Sie deshalb Ihren Arzt/Ihre Ärztin rechtzeitig.
Bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe. Hefeallergie, insbesondere gegen Saccharomyces boulardii.
Perenterol darf nicht bei Patienten mit schwerer Immunschwäche (z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantation, Leukämie, bösartige fortgeschrittene Tumore, Bestrahlung, Chemotherapie, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung) verwendet werden.
Patienten mit einem Zentralvenenkatheter (z.B. Port-A-cath) dürfen Perenterol wegen Infektionsgefahr mit Saccharomyces boulardii nicht verwenden.
Da Perenterol aus lebenden Zellen besteht, darf das Arzneimittel nicht mit einer zu heissen (über 50 °C), eiskalten oder alkoholhaltigen Flüssigkeit oder Speise gemischt werden.
Im Weiteren sind die in Perenterol enthaltenen Hefepilze empfindlich auf pilzhemmende Arzneimittel (Antimykotika). Sollte Ihnen Ihr Arzt/Ihre Ärztin solche Arzneimittel verschrieben haben, müssen Sie auf die Einnahme von Perenterol verzichten, weil seine Wirksubstanz dann zerstört wird.
Lactose: Bitte nehmen Sie Perenterol erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Fructose und Sorbitol: Dieses Arzneimittel enthält 471,9 mg Fructose und 0,1 mg Sorbitol pro Beutel Perenterol 250 bzw. 943,8 mg Fructose und 0,2 mg Sorbitol pro Beutel Perenterol 500. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bevor Sie (oder Ihr Kind) Perenterol Beutel einnehmen, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) – eine seltene angeborene Erkrankung, bei der Fructose nicht abgebaut werden kann – festgestellt wurde. Bei chronischer Anwendung, z.B. über zwei Wochen oder länger, kann es schädlich für die Zähne sein.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
Es bestehen keine Bedenken gegen eine Anwendung von Perenterol während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit.
Das Arzneimittel wird oral eingenommen.
Anfangsdosierung: am 1. Tag 2 Beutel Perenterol 250 oder 2 Kapseln Perenterol 250 (1 am Morgen und 1 am Abend) einnehmen.
Weitere Dosierung: an den folgenden Tagen: 1 Beutel Perenterol 250 oder 1 Kapsel Perenterol 250 täglich, bis keine Krankheitssymptome mehr auftreten.
Auf ärztlichen Rat kann die Anfangsdosierung (2 Beutel Perenterol 250, 2 Kapseln Perenterol 250 oder 1 Beutel Perenterol 500 täglich), wenn nötig während mehreren Tagen, durchgeführt bzw. erhöht werden.
Im Falle von Erbrechen innerhalb von 1 Stunde nach der Arzneimittelgabe muss die Einnahme wiederholt werden.
Perenterol kann Säuglingen, Kindern und Erwachsenen in gleicher Dosierung verabreicht werden.
Beutel: den Inhalt des Beutels mit Flüssigkeit oder breiiger Nahrung mischen, dann einnehmen. Für Säuglinge: den Inhalt des Beutels über den Brei streuen oder in die Flasche geben. Achten Sie darauf, dass die Nahrung nicht zu heiss ist (nicht über 50 °C).
Kapseln: die Kapsel mit etwas Flüssigkeit schlucken.
Perenterol kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden. Wenn Sie einen schnellen Wirkungseintritt erzielen wollen, können Sie das Arzneimittel vor dem Essen einnehmen.
Sie können Perenterol auch zusammen mit einem Antibiotikum zu jeder Zeit einnehmen, jedoch nicht zusammen mit einem Antimykotikum.
Halten Sie sich an die in dieser Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt/der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
In sehr seltenen Fällen wurde bei schwerkranken oder immungeschwächten Patienten oder bei Patienten mit Zentralvenenkathetern das Eindringen der Hefepilze ins Blut (Fungämie) und Einzelfälle von schweren Blutinfektionen (Sepsis) beobachtet, wobei auch Fieber auftreten kann.
Selten treten nach Einnahme von Perenterol Blähungen auf und in sehr seltenen Fällen Verstopfung.
Sehr selten können allergische Hautreaktionen wie Juckreiz, Hautausschläge oder Nesselfieber, Atemnot, anaphylaktische Reaktionen und anaphylaktischer Schock auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Bei 15-30 °C lagern und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Perenterol 250: 250 mg Saccharomyces boulardii (Saccharomyces boulardii CNCM I-745) lyophilisiert, entsprechend mindestens 2 Milliarden lebensfähiger Zellen.
Perenterol 500: 500 mg Saccharomyces boulardii (Saccharomyces boulardii CNCM I-745), lyophilisiert, entsprechend mindestens 4 Milliarden lebensfähiger Zellen.
1 Beutel mit Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält: 32,5 mg Lactose-Monohydrat, 471,9 mg Fructose, hochdisperses Siliciumdioxid, Tutti-Frutti-Aroma (enthält 0,1 mg Sorbitol E420).
1 Kapsel enthält: 32,5 mg Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat. Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid (E171).
1 Beutel mit Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen enthält: 65 mg Lactose-Monohydrat, 943,8 mg Fructose, hochdisperses Siliciumdioxid, Tutti-Frutti-Aroma (enthält 0,218 mg Sorbitol E420).
47572, 47571 (Swissmedic).
In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung:
Perenterol 500: Packungen zu 14 Beutel.
In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung:
Perenterol 250: Packungen zu 10 und 20 Beutel und Packungen zu 10 und 20 Kapseln.
Zambon Schweiz AG, 6814 Cadempino
Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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