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    Haarausfall verstehen: Wege zu vollem Haar und neuer Zuversicht

    Ein voller Schopf steht für Jugendlichkeit, Vitalität und Gesundheit. Wenn beim täglichen Kämmen jedoch immer mehr Haare im Kamm hängen bleiben oder sich der Scheitel stetig verbreitert, kann das am Selbstbewusstsein zehren. Die psychische Belastung durch sichtbaren Haarausfall ist für viele Betroffene hoch und führt nicht selten zu Unsicherheiten oder gar zum Rückzug. Dabei ist es wichtig zu wissen: Sie sind mit diesem Problem keinesfalls allein. Viele Menschen suchen nach effektiven Lösungen, um den Haarausfall zu stoppen und die Haarpracht zu stärken. Der erste Schritt beginnt meist mit einer fachkundigen Beratung, wie Sie sie in Ihrer Coop Vitality Apotheke erhalten können.

    CV
    Coop Vitality

    06.05.2026

    haarausfall apotheke

    Haarausfall: Wenn das Haupthaar dünner wird

    Grundsätzlich beschreibt der Begriff «Haarausfall» den Verlust von Kopfhaaren, der über das physiologisch normale Mass hinausgeht. Jeder Mensch verliert täglich eine gewisse Anzahl an Haaren, da sich jedes einzelne Haar in einem dynamischen Zyklus befindet. Doch wenn dieser Rhythmus gestört wird – etwa durch Veranlagung, hormonelle Schwankungen oder äussere Einflüsse –, kann dies zu einer dauerhaften Lichtung führen. Wenn Sie Veränderungen in der Haardichte bemerken, lohnt es sich, sich frühzeitig mit der Problematik auseinanderzusetzen.

    Haarausfall bei Frauen: Zwischen normalem Zyklus und Haarverlust

    Es ist völlig normal, dass Frauen täglich zwischen 50 und 100 Haare verlieren. Sprechen wir von pathologischem Haarverlust, übersteigt dieser Wert die normale «Fluktuationsrate» nachhaltig. Haare durchlaufen verschiedene Phasen:

    • Wachstumsphase (Anagenphase): Aktive Zellteilung in der Haarwurzel; das Haar wächst kontinuierlich; betrifft ca. 85 % aller Haare (Dauer: 2 bis 6 Jahre)
    • Übergangsphase (Katagenphase): Die Zellproduktion stoppt; die Haarwurzel bildet sich zurück und löst sich von der Nährstoffzufuhr; das Haar verhornt (Dauer: ca. 2 bis 3 Wochen)
    • Ruhephase (Telogenphase): Das Haar verbleibt passiv im Follikel, bis es abgestossen wird; gleichzeitig beginnt im Follikel die Neubildung eines Haares (Dauer: ca. 3 bis 4 Monate)

    Wird das Gleichgewicht gestört, resultieren daraus oft Formen wie der diffuse Haarausfall, bei dem das Haar gleichmässig lichter wird, oder hormonell bedingte Varianten. Oft liegen Ursachen wie Stress, Mangelerscheinungen oder hormonelle Umstellungen vor.

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    Sichtbare Lichtung am Mittelscheitel als typisches Anzeichen für weiblichen Haarausfall.

    Haarausfall bei Männern: Anlagebedingt oder extern bedingt

    Bei Männern manifestiert sich der Haarverlust oft ganz spezifisch – etwa durch das klassische Zurückweichen des Haaransatzes (Geheimratsecken) oder die Bildung einer Tonsur am Hinterkopf. Statistisch gesehen ist die anlagebedingte (androgenetische) Form bei weitem der häufigste Typus bei der männlichen Bevölkerung. Doch auch externe Einflüsse oder Stress können bei Männern für vorzeitigen Haarausfall sorgen. Es ist wichtig zu wissen, dass es auch für Männer wirksame Möglichkeiten gibt, das Haarwachstum zu unterstützen oder den Verlust spürbar zu verlangsamen.

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    Der fortschreitende Verlust der Haardichte am Oberkopf ist für viele Männer ein Grund für eine fachkundige Beratung.

    Was sind die häufigsten Gründe für Haarausfall?

    Wenn morgens mehr Haare als gewöhnlich im Waschbecken liegen, macht man sich natürlich erst einmal Sorgen. Aber keine Panik! Meistens gibt es einen ganz logischen Grund dafür. Um das Problem in den Griff zu bekommen, muss man zunächst verstehen, was im Körper schiefläuft. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Ursachen.

    Die Gene und die Hormone

    Oft steckt die Ursache einfach in unserer Biologie. Das ist bei den meisten Männern der Hauptgrund für dünner werdendes Haar:

    • Genetisch bedingter Haarausfall bei Männern: In den meisten Fällen liegt eine erblich bedingte Überempfindlichkeit gegen das Hormon DHT vor. Dieses lässt die Haarwurzeln mit der Zeit schrumpfen. Dadurch werden die Wachstumsphasen immer kürzer, bis die Haare schliesslich nur noch als feiner Flaum oder gar nicht mehr nachwachsen.
    • Hormonumstellungen bei Frauen: Sinkt der Östrogenspiegel – etwa nach einer Entbindung oder in den Wechseljahren – verlieren die Haarwurzeln ihren natürlichen Schutzschirm. Dadurch gerät der Wachstumszyklus durcheinander, sodass viele Haare gleichzeitig vorzeitig in die Ruhephase eintreten und ausfallen.

    Was wir essen und wie wir uns fühlen

    Haare brauchen «Treibstoff», um zu wachsen. Wenn die Versorgung nicht stimmt oder der Kopf zu voll ist, leidet die Haarpracht:

    • Fehlende Nährstoffe: Wer eine sehr strenge Diät macht oder sich einseitig ernährt, bekommt oft zu wenig Eisen, Zink oder Vitamine ab. Ohne diese wichtigen Bausteine hat die Haarwurzel schlichtweg keine Energie mehr, um neues Haar zu produzieren.
    • Zu viel Stress: Wenn Sie ständig unter Strom stehen, schüttet Ihr Körper Stresshormone aus. Das kann den natürlichen Rhythmus Ihrer Haare durcheinanderbringen und dazu führen, dass sie früher ausfallen als eigentlich vorgesehen.

    Medikamente und versteckte Krankheiten

    Manchmal sind es auch äussere Einflüsse oder gesundheitliche Probleme, die das Haarwachstum stören:

    • Nebenwirkungen von Tabletten: Einige Medikamente, beispielsweise solche gegen hohen Blutdruck oder zur Blutverdünnung, können den unerwünschten Effekt haben, das Haarwachstum zu bremsen.
    • Begleiterscheinung anderer Krankheiten: Wenn der Körper mit der Behandlung einer anderen Erkrankung beschäftigt ist, zum Beispiel Diabetes, spart er die Energie oft bei den Haaren ein.

    Da die Gründe so unterschiedlich sein können, lohnt es sich immer, genau hinzuschauen. Kennt man die Ursache, kann man gezielt gegensteuern!

    Mögliche Behandlungen: Den Prozess erfolgreich umkehren

    Der Erfolg jeder Therapie steht und fällt mit der korrekten Diagnose. Bevor Sie zu wahllosen Mitteln greifen, ist die Bestimmung der Ursache der entscheidende erste Schritt. Hier setzt der kompetente Beratungsservice von Coop Vitality an. In unseren Apotheken nimmt sich unser Fachpersonal Zeit für ein vertrauliches Gespräch, um gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung zu finden.

    Kopfhautpflegeprodukte: Shampoos, Spülungen und Kuren gegen Haarausfall

    Eine der einfachsten Methoden, direkt am Ort des Geschehens einzuwirken, ist die äusserliche Anwendung von Pflegeprodukten. Diese dienen dazu, die Haarwurzel zu stärken und die Kopfhaut ins Gleichgewicht zu bringen.

    • Wissenschaftlich basierte Haarpflege: Bestimmte Produktlinien setzen beispielsweise auf den Wirkstoff Aminexil. Das Sortiment umfasst oft Shampoos, Seren und Kuren für Männer und Frauen, um der Verfestigung der Kollagenfasern an der Haarwurzel entgegenzuwirken.
    • Die Rolle von Coffein: Coffein kommt häufig in Pflegeprodukten vor, da es die Durchblutung fördert. Eine bessere Durchblutung kann die Nährstoffzufuhr für die Follikel optimieren. Es ist jedoch anzumerken, dass die wissenschaftliche Evidenzlage zur Wirksamkeit von Coffeinkosmetika bei Haarausfall als eher gering einzustufen ist.

    Pflanzliche Stimulation: Auch andere natürliche Stoffe wie Chinin, das aus der Chinarinde gewonnen wird, kommen zum Einsatz. Diese Inhaltsstoffe werden traditionell genutzt, um das Haarwachstum zu fördern und die Haarfollikel an der Basis zu stimulieren.

    Nahrungsergänzungsmittel: Unterstützung von innen

    Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für kräftiges Haar. Fehlen dem Körper jedoch wichtige Nährstoffe, kann dies zu Haarausfall führen. In solchen Fällen ist eine gezielte Ergänzung sinnvoll.

    • Biotin (Vitamin B7): Dieses Vitamin ist essenziell für die Bildung von Keratin, dem Hauptbestandteil der Haare. Es ist häufig in Kapselform als Monopräparat erhältlich.
    • Kombinationspräparate: Oft wird eine Kombination aus verschiedenen Vitalstoffen eingesetzt. Diese enthalten neben Biotin häufig auch Zink, Riboflavin, Pantothensäure und Vitamin E.
    • Kollagen und Keratin: Kollagen beeinflusst die Bildung von Keratin, dem Hauptbaustein für die Festigkeit und Elastizität der Haarstruktur. Präparate, die Kollagen mit Biotin kombinieren, können den Körper dabei unterstützen, die Haarstruktur von innen heraus aufzubauen.

    Bei Coop Vitality steht eine Auswahl verschiedener Präparate zur Verfügung, die auf unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmt sind.

    Rezeptfreie Arzneimittel zur Therapie

    Bei ausgeprägteren Formen des Haarausfalls können klinisch geprüfte Haarausfallpräparate zum Einsatz kommen.

    • Lösungen mit Minoxidil: Präparate mit dem Wirkstoff Minoxidil erweitern die Blutgefässe und verlängern die Wachstumsphase der Haare. Da es sich hierbei um Arzneimittel handelt, sollten Sie sich vor der Anwendung von einer Fachperson in der Apotheke oder beim Arzt beraten lassen.
    • Hochdosierte Präparate: Bei einem nachgewiesenen Biotinmangel helfen spezialisierte Arzneimittel mit einer höheren Wirkstoffdosierung. Zudem gibt es bewährte Aufbaupräparate, die speziell zur Behandlung diffusen Haarausfalls entwickelt wurden.

    Bitte lassen Sie sich unbedingt von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage sorgfältig durch.

    Spezielle Behandlung bei anlagebedingtem Haarverlust

    Bei der genetisch bedingten Form des Haarausfalls (androgenetische Alopezie) werden häufig Medikamente mit dem Wirkstoff Finasterid verschrieben. Dieser blockiert das Enzym 5-Alpha-Reduktase Typ II, welches für die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) verantwortlich ist. Da DHT die Haarwurzeln bei entsprechender Veranlagung schrumpfen lässt, kann eine Senkung des DHT-Spiegels dabei helfen, den Haarausfall zu stoppen.

    Dies ist ein rezeptpflichtiges Medikament. Lassen Sie sich dazu von einem Arzt oder Apotheker beraten.

    Beratung Apotheke Haarausfall

    Beratung zu Haarausfall in Ihrer Apotheke

    Unser Apothekenteam hilft Ihnen, die Ursache besser zu verstehen und zeigt Ihnen passende Lösungen.Mehr erfahren

    Häufige Fragen zum Thema Haarausfall

    Einen Haarausfall begünstigen vor allem fehlende Nährstoffe wie Eisen, Zink, Vitamin D und verschiedene B-Vitamine, insbesondere Biotin und B12. Auch ein Mangel an Selen oder Omega-3-Fettsäuren kann die Haarwurzeln schwächen.

    Bei androgenetischer Alopezie, der häufigsten Form des männlichen Haarausfalls, werden am häufigsten Minoxidil (zur äusserlichen Anwendung) und der Wirkstoff Finasterid (in Tablettenform) gegen Haarausfall eingesetzt. Mittlerweile gilt die Kombination aus Minoxidil und Finasterid als Goldstandard.

    Bestimmte ACE-Hemmer und Betablocker stehen im Verdacht, Haarausfall als Nebenwirkung auszulösen. Auch Blutverdünner wie Heparin können diesen Effekt haben.

    Normalwerte liegen zwischen 200 und 900 pg/ml. Dennoch können Werte unter 400 pg/ml bereits zu Haarproblemen oder vorzeitigem Ergrauen führen.

    Ja, Haarausfall kann ein Begleitsymptom von Diabetes sein, da der gestörte Stoffwechsel das Haarwachstum beeinträchtigen kann.

    Ihr Weg zu vollem Haar

    Haarausfall kann durch Genetik, Hormone oder Nährstoffmangel verursacht werden. Eine frühzeitige Diagnose und darauf abgestimmte Massnahmen in Form von gezielter Pflege, Nahrungsergänzungsmitteln und medizinischen Wirkstoffen können das Haarwachstum reaktivieren. Wenn unser Ratgeber Ihre Fragen zum Thema Haarausfall nicht vollständig beantwortet hat, hilft Ihnen das Fachpersonal von Coop Vitality gerne weiter.

    Inhaltsverzeichnis
    • Haarausfall: Wenn das Haupthaar dünner wird
    • Haarausfall bei Frauen: Zwischen normalem Zyklus und Haarverlust
    • Haarausfall bei Männern: Anlagebedingt oder extern bedingt
    • Was sind die häufigsten Gründe für Haarausfall?
    • Mögliche Behandlungen: Den Prozess erfolgreich umkehren
    • Ihr Weg zu vollem Haar

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