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    FINASTERAX Filmtabl 5 mg Blist 98 Stk, Hauptbild
    FINASTERAX Filmtabl 5 mg Blist 98 Stk
    98 Stück, Blister, Filmtablette

    Details


    Dieses Produkt ist auf der Spezialitätenliste (SL) gelistet und wird - vorbehältlich Selbstbehalt und Franchise - von der Krankenkasse vergütet, sofern eine ärztliche Verschreibung vorliegt.

    5 mg Finasterid

    Lactose-1-Wasser

    Cellulose, mikrokristalline

    Stärke vorverkleistert

    Carboxymethylstärke, Natrium Typ A

    Magnesium stearat

    Natrium laurylsulfat

    Hypromellose

    Cellulose, mikrokristalline

    Macrogol 8 stearat

    Natrium

    Patienteninformation

    Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

    Finasterax®

    Drossapharm AG


    Finasterax ist ein Arzneimittel zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrösserung (Benigne Prostatahyperplasie/Prostata = Vorsteherdrüse des Mannes).

    Finasterax darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

    Gutartige Prostatavergrösserung ist eine verbreitete, mit zunehmendem Alter häufiger werdende Krankheit, die sich über viele Jahre langsam entwickelt. Bei fortgeschrittener Vergrösserung der Prostata können Beschwerden beim Wasserlösen und im Bereich der Blase auftreten. Typisch dafür sind: Verzögerung zu Beginn der Blasenentleerung, Nachtröpfeln nach dem Wasserlösen, verminderte Stärke des Harnstrahls, ein- bis mehrfache Unterbrechungen im Harnfluss während des Wasserlösens, Gefühl der unvollständig entleerten Blase, Schmerzen und Brennen während des Wasserlösens, notwendiges Pressen zur Ingangsetzung des Harnflusses, nasse Kleider, dringendes Bedürfnis Wasser zu lösen, häufiges Wasserlösen bei Tag und bei Nacht. Bekannte Komplikationen einer unbehandelten gutartigen Prostatavergrösserung sind: wiederholt auftretende Harnwegsinfektionen, Nierenversagen, akute Harnverhaltung und dadurch bedingte chirurgische Eingriffe.

    Finasterax beeinflusst die Ursache des krankhaften Prostatawachstums. Es vermag die vergrösserte Prostata zu verkleinern und damit die oben erwähnten Beschwerden zu verbessern. Eine gutartige Prostatavergrösserung entwickelt sich über eine längere Zeit, deshalb erfordert die Rückbildung der vergrösserten Prostata in der Regel eine lange Therapie mit Finasterax, obwohl in manchen Fällen eine rasche Besserung der Symptome beobachtet werden konnte.

    Unabhängig davon, ob Sie eine Verbesserung oder Änderung Ihrer Symptome beobachten, kann die Therapie mit Finasterax das Risiko für eine plötzliche Harnverhaltung oder für einen operativen Eingriff senken.

    Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. Beim Absetzen von Finasterax kann sich die Prostata wieder vergrössern und die Symptome der benignen Prostatahyperplasie können wieder auftreten. Suchen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin für regelmässige Kontrolluntersuchungen auf.

    Finasterax kann die Resultate einer Blutuntersuchung, den sogenannten PSA-Test beeinflussen. Wenn bei Ihnen ein PSA-Test durchgeführt wird, weisen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darauf hin, dass Sie Finasterax einnehmen.

    Nehmen Sie Finasterax nicht ein, wenn Sie auf irgendeinen der Inhaltsstoffe überempfindlich (allergisch) reagieren.

    Finasterax besitzt ausschliesslich bei Männern eine Indikation und darf bei Frauen und Kindern nicht angewendet werden (siehe auch «Risiko für schwangere Frauen» unten sowie Rubrik «Schwangerschaft / Stillzeit»).

    Berichten Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über alle medizinischen Probleme, die Sie haben oder früher gehabt haben, sowie über Ihnen bekannte Allergien.

    Brustkrebs bei Männern

    Wenn Sie Veränderungen in Ihrem Brustgewebe feststellen, wie z.B. Knoten, Schmerzen, Vergrösserung der Brust oder Ausfluss aus den Brustwarzen, sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden. Diese Anzeichen weisen möglicherweise auf eine ernsthafte Erkrankung wie Brustkrebs hin.

    Risiko für schwangere Frauen

    Finasterax Filmtabletten sind beschichtet, bei normaler Handhabung ist kein Kontakt mit dem Wirkstoff möglich, ausser die Filmtabletten sind zerdrückt oder zerbrochen.

    Im Falle beschädigter Tabletten ist hingegen eine Absorption von Finasterid, dem Wirkstoff von Finasterax, durch die Haut möglich, was bei Schwangeren mit einem potentiellen Risiko für männliche Feten einhergeht (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»). Frauen, die schwanger sind oder schwanger werden könnten, dürfen daher nicht mit zerdrückten oder zerbrochenen Finasterax Filmtabletten in Kontakt kommen. Falls es zu einem Hautkontakt kam, sollte die betroffene Hautstelle umgehend mit Wasser und Seife gereinigt werden.

    Stimmungsveränderungen und Depression

    Bei Patienten, die mit Finasterax behandelt wurden, wurde über Stimmungsveränderungen wie depressive Verstimmung, Depression und, seltener, Selbstmordgedanken berichtet. Sollten Sie eines dieser Symptome bei sich feststellen, fragen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.

    Fertilität

    Über männliche Infertilität und/oder schlechte Samenqualität wurde bei einigen Männern unter Einnahme von Finasterax berichtet. Über eine Verbesserung der Samenqualität nach Absetzen des Arzneimittels wurde berichtet.

    Finasterax geht normalerweise keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln ein.

    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

    Bitte nehmen Sie Finasterax erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

    Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

    Finasterax ist ausschliesslich für die Anwendung bei Männern bestimmt.

    Schwangerschaft

    Verwenden Sie beim Geschlechtsverkehr ein Kondom. Der in Finasterax enthaltene Wirkstoff wurde in der Samenflüssigkeit von Männern, welche Finasterax einnahmen, nachgewiesen.

    Schwangere Frauen dürfen nicht mit zerdrückten oder zerbrochenen Filmtabletten in Kontakt kommen, da Finasterid über die Haut resorbiert werden und bei männlichen Feten zu Anomalien der äusseren Geschlechtsorgane führen könnte (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Finasterax Vorsicht geboten?»).

    Stillzeit

    Es ist nicht bekannt, ob Finasterid beim Menschen in die Muttermilch übertritt.

    Die übliche Dosierung beträgt eine Filmtablette Finasterax täglich, unabhängig von den Mahlzeiten.

    Nehmen Sie Finasterax einmal täglich wie vorgeschrieben ein. Sollten Sie trotzdem einmal eine Dosis vergessen, so nehmen Sie keine Extradosis ein. Nehmen Sie einfach Ihren üblichen Einnahmeplan von einer Filmtablette pro Tag wieder auf.

    Sollten Sie zu viele Filmtabletten aufs Mal eingenommen haben, so setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin in Verbindung.

    Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung des Arzneimittels. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin (siehe auch Kapitel «Was ist ferner zu beachten?»).

    Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Finasterax auftreten:

    Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten) beobachtete unerwünschte Wirkungen, deren Ursache als möglicherweise, wahrscheinlich oder sicher mit dem Präparat in Verbindung gebracht wurde, waren: Impotenz, abnehmende Libido (Geschlechtstrieb) und vermindertes Ejakulat-Volumen.

    Im Laufe der Einnahme von Finasterax verschwanden diese unerwünschten Wirkungen in einigen Fällen. Wenn die Symptome andauerten, waren sie beim Absetzen gewöhnlich reversibel.

    Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten) wurde über unerwünschte Wirkungen einschliesslich Ejakulationsstörungen, Druckempfindlichkeit der Brust und/oder Vergrösserung der Brust sowie Hautausschlag berichtet.

    Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten) wurde über unerwünschte Wirkungen einschliesslich Hodenschmerzen oder allergische Reaktionen wie Juckreiz, Nesselsucht, Schwellung der Lippen, der Zunge, des Rachens und des Gesichts berichtet.

    Wenn Sie Veränderungen in Ihrem Brustgewebe feststellen, wie z.B. Knoten, Schmerzen oder Ausfluss aus den Brustwarzen, sollten Sie sich umgehend an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Finasterax Vorsicht geboten?»).

    Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten) wurde über Brustkrebs bei Männern berichtet.

    Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden):

    •Blut im Sperma;

    •eine nach Absetzen des Arzneimittels fortbestehende Unfähigkeit zur Erektion;

    •nach Absetzen des Arzneimittels fortbestehende Ejakulationsprobleme;

    •eine nach Absetzen des Arzneimittels fortbestehende Libidoreduktion (Geschlechtstrieb);

    •Depression

    •Angst (Häufigkeit unbekannt)

    •Selbstmordgedanken (Häufigkeit unbekannt)

    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

    Haltbarkeit

    Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

    Lagerungshinweis

    Für Kinder unzugänglich und bei Raumtemperatur (15°C–25 °C) lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

    Weitere Hinweise

    Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

    Entsorgungshinweis

    Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

    Eine Filmtablette Finasterax enthält:

    Wirkstoff

    5 mg Finasterid

    Hilfsstoffe

    Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat, Natriumdodecylsulfat (E487), Hypromellose (E464), Macrogol-8-stearat Typ I.

    58039 (Swissmedic).

    In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung

    Das Arzneimittel ist in Packungen zu 28 oder 98 Filmtabletten erhältlich.

    Drossapharm AG, Basel

    Diese Packungsbeilage wurde im November 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

    Artikelnummer

    3685197

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