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267 mg Pirfenidon
,
Stärke vorverkleistert
,
Croscarmellose natrium
,
Natrium
,
Hyprolose
,
Siliciumdioxid, hochdisperses
,
Magnesium stearat
,
Polyvinylalkohol
,
Titandioxid (E171)
,
Macrogol 3350
,
Talkum
Swissmedic-genehmigte Patienteninformation
Sandoz Pharmaceuticals AG
Pirfenidon Sandoz enthält den Wirkstoff Pirfenidon und wird zur Behandlung von idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF) bei Erwachsenen angewendet.
IPF ist eine besonders schwere Erkrankung der Lunge, bei der das Lungengewebe sich mit der Zeit verdickt und vernarbt. Diese Veränderungen führen dazu, dass die Lunge starr und unelastisch wird und ihre lebenswichtige Aufgabe des Luftaustauschs (Sauerstoff-Aufnahme und Kohlendioxid-Abgabe) immer schlechter erfüllen kann.
Pirfenidon Sandoz darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.
Vor und während der Behandlung mit Pirfenidon Sandoz sollten Sie mit dem Rauchen aufhören. Rauchen kann die Wirkung von Pirfenidon Sandoz herabsetzen.
Pirfenidon Sandoz darf nicht eingenommen werden,
Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
Pirfenidon Sandoz kann zu Leberschädigungen führen, welche in Einzelfällen tödlich sind. Bevor Sie mit der Einnahme von Pirfenidon Sandoz beginnen, muss ein Bluttest durchgeführt werden, um Ihre Leberfunktion zu überprüfen. Dieser Kontrolltest muss in den ersten 6 Monaten der Behandlung einmal monatlich und danach alle 3 Monate wiederholt werden. Es ist wichtig, dass diese Bluttests regelmässig durchgeführt werden, solange Sie Pirfenidon Sandoz einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Beschwerden im rechten Oberbauch, dunkler Urin oder Gelbsucht bemerken. Dies können Anzeichen für eine Leberschädigung sein.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
Pirfenidon Sandoz darf Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verabreicht werden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
Dies ist besonders wichtig, wenn Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen, da diese die Wirkung von Pirfenidon Sandoz beeinflussen können.
Arzneimittel, die die Wirkung von Pirfenidon Sandoz verringern können:
Nehmen Sie dieses Arzneimittel während einer Mahlzeit ein, um das Risiko für Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schwindel zu verringern (siehe Abschnitt «Welche Nebenwirkungen kann Pirfenidon Sandoz haben?»).
Pirfenidon Sandoz kann Schwindel und Müdigkeit verursachen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Tätigkeiten ausüben müssen, bei denen Sie wach und koordinationsfähig sein müssen. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen, wenn Sie nach Einnahme von Pirfenidon Sandoz müde sind oder Ihnen schwindlig ist.
Nehmen Sie Pirfenidon Sandoz nicht ein, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder glauben, dass Sie schwanger sein könnten.
Wenn Sie stillen, nehmen Sie Pirfenidon Sandoz nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin ein. Es ist nicht bekannt, ob Pirfenidon Sandoz in die Muttermilch übergeht. Falls Sie stillen und Pirfenidon Sandoz einnehmen müssen, spricht Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin mit Ihnen über die Risiken und den Nutzen der Behandlung mit Pirfenidon Sandoz während der Stillzeit.
Nehmen Sie Pirfenidon Sandoz immer genau nach Anweisung Ihres Arztes/Ihrer Ärztin ein. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Nehmen Sie das Arzneimittel in steigenden Dosen folgendermassen ein:
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Tabletten |
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Tag 1 bis 7: Eine Dosis von 267 mg, dreimal täglich (801 mg/Tag) |
Morgens, mittags und abends jeweils 1x 267 mg Tablette |
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Tag 8 bis 14: Eine Dosis von 534 mg, dreimal täglich (1602 mg/Tag) |
Morgens, mittags und abends jeweils 2x 267 mg Tabletten |
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Ab Tag 15: Eine Dosis von 801 mg, dreimal täglich (2403 mg/Tag) |
Morgens, mittags und abends jeweils 1x 801 mg Tablette oder 3x 267 mg Tabletten |
Schlucken Sie die Tabletten als Ganzes mit etwas Wasser während einer Mahlzeit, um das Risiko für Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schwindel zu verringern. Falls Beschwerden länger anhalten, suchen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.
Die Anwendung und Sicherheit von Pirfenidon Sandoz bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Bei diesen Altersgruppen wird das Arzneimittel daher nicht angewendet.
Der Arzt/die Ärztin kann Ihre Dosis herabsetzen, wenn Nebenwirkungen wie z.B. Magenbeschwerden, Hautreaktionen auf Sonnenlicht oder UV-Bestrahlung oder wesentliche Veränderungen Ihrer Leberenzyme bei Ihnen auftreten.
Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, und nehmen Sie das Arzneimittel mit.
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Zwischen den einzelnen Dosen muss jedoch ein Zeitraum von mindestens 3 Stunden liegen. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Dosis nachzuholen.
Beenden Sie die Einnahme von Pirfenidon Sandoz nur auf Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. Wenn Sie die Einnahme von Pirfenidon Sandoz aus irgendeinem Grund länger als 14 Tage in Folge unterbrechen müssen, beginnt der Arzt/die Ärztin Ihre Behandlung erneut mit 267 mg dreimal täglich. Anschliessend wird die Dosis nach und nach wieder auf 801 mg dreimal täglich erhöht (gemäss dem Schema von oben).
Wie alle Arzneimittel kann Pirfenidon Sandoz Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Brechen Sie die Einnahme von Pirfenidon Sandoz ab und verständigen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin,
Hautreaktionen, Übelkeit, Müdigkeit, Durchfall, Erbrechen, Verdauungsstörung, verringerter Appetit, Sodbrennen, Gewichtsverlust, Schlafstörungen, Schwindel, schmerzende Gelenke/Gelenkschmerzen oder Kopfschmerzen.
Infektionen der oberen Atemwege, Harnwegsinfektion, Schläfrigkeit, Geschmacksstörungen, Hitzewallungen, Kurzatmigkeit, Husten (mit Auswurf), Bauchschmerzen und –beschwerden, Magenbeschwerden, Verstopfungsgefühl und Blähungen, Magenschleimhautentzündungen, Juckreiz, Hautrötung oder gerötete Haut, trockene Haut, Hautausschlag, Schwächegefühl, Muskelschmerzen, Energielosigkeit, Brustkorbschmerzen, Sonnenempfindlichkeitsreaktionen.
Schwellung von Gesicht, Lippen und/oder Zunge.
Klinisch relevante arzneimittelinduzierte Leberschädigung, einschliesslich vereinzelter Berichte über Fälle mit tödlichem Ausgang. Verminderte Konzentration von Natrium im Blut, was zu Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, Schwäche, Muskelkrämpfe oder Übelkeit und Erbrechen führen kann.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
In der Originalverpackung, nicht über 30 °C und ausser Reichweite von Kindern lagern.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Filmtablette:
267 mg Pirfenidon (gelbe Tablette) oder 801 mg Pirfenidon (dunkelrosa Tablette).
Vorverkleisterte Stärke, Hydroxypropylcellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium (E468), Magnesiumstearat, Poly(vinylalcohol), Titandioxid, Macrogol 3350, Talkum, Eisenoxid gelb, Eisenoxid schwarz & Eisenoxid rot (nur 801 mg Filmtablette).
69574 (Swissmedic)
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Pirfenidon Sandoz Filmtabletten zu 267 mg: 90 Tabletten.
Pirfenidon Sandoz Filmtabletten zu 801 mg: 90 Tabletten.
Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz
Diese Packungsbeilage wurde im August 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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