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FSME-Impfung (Zeckenimpfung)
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch Viren verursachte Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns, die durch Zeckenstiche übertragen wird. Da es keine spezifische Behandlung gegen die Erkrankung selbst gibt, ist die Impfung der wirksamste Schutz, insbesondere, wenn Sie sich gerne in der Natur aufhalten. Bei Coop Vitality können Sie Ihren Termin für die Zeckenimpfung ganz einfach online buchen. Unsere geschulten Fachpersonen beraten Sie individuell und führen die Impfung in einer ruhigen, diskreten Umgebung direkt in der Apotheke durch.
Preis (3 Dosen erforderlich)
CHF 69.90 pro Dosis
Dauer
15 Minuten
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Ablauf im Überblick
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Wählen Sie die gewünschte Impfung, Ihre Apotheke und eine passende Uhrzeit, und buchen Sie Ihren Termin online.
Wirkung besprechen
Vor der Impfung erhalten Sie Informationen darüber, wie der Schutz aufgebaut wird und welche Reaktionen möglich sein können.
Impfung erhalten
Eine geschulte Fachperson verabreicht die Impfdosis in einem separaten Raum der Apotheke und dokumentiert den Vorgang.
Über den Service
Bringen Sie, falls vorhanden, Ihren Impfausweis sowie Ihre Krankenkassenkarte mit.
Der Erreger der FSME ist das Frühsommer-Meningoenzephalitis-Virus. Die Übertragung erfolgt durch den Stich einer infizierten Zecke, wobei das Virus direkt beim Stich aus den Speicheldrüsen des Tieres übertragen wird. Zecken halten sich vorwiegend im Unterholz, an Waldrändern und in Gräsern auf und kommen bis zu einer Höhe von 2'000 Metern über Meer vor. Eine weitere, seltene Übertragungsart ist der Konsum von nicht pasteurisierter Rohmilch von infizierten Ziegen oder Kühen.
Eine FSME-Erkrankung verläuft oft in zwei Phasen, wobei viele Infektionen sogar ganz ohne Krankheitszeichen bleiben. Etwa sieben bis vierzehn Tage nach dem Zeckenstich beginnt bei einem Teil der Betroffenen die erste Phase, die sich durch grippeähnliche Symptome äussert.
Bei 5 bis 15 % der Infizierten greift das Virus auf das zentrale Nervensystem über.
In der zweiten Phase treten Beschwerden wie starke Kopfschmerzen, Lichtscheu, Schwindel sowie Konzentrations- und Gehstörungen auf. Diese können über Wochen oder sogar Monate anhalten.
Schwere Verläufe können zu Lähmungen der Arme, Beine oder Gesichtsnerven führen, die unter Umständen bleibende Behinderungen zur Folge haben.
Bei etwa 1 % der Patienten mit neurologischen Symptomen verläuft die Krankheit tödlich.
Da es keine ursächliche Behandlung gegen das Virus gibt, können nur die auftretenden Symptome gelindert werden.
Umfassende Informationen zur Krankheit können Sie bei dem BAG finden. Weitere hilfreiche Tipps können Sie in unserem Ratgeber «Was tun bei einem Zeckenbiss?» finden.
Die Impfung gegen FSME ist für alle Personen empfohlen – im Allgemeinen ab einem Alter von drei Jahren –, die sich in einem Risikogebiet gegenüber Zecken exponieren. Da mittlerweile die gesamte Schweiz mit Ausnahme des Kantons Tessin als Risikogebiet eingestuft wird, gilt diese Empfehlung für nahezu alle Menschen, die sich in der Natur aufhalten.
In der Schweiz gilt inzwischen fast das gesamte Staatsgebiet als gefährdet, mit Ausnahme des Kantons Tessin. Zecken sind vorwiegend in Gebieten bis zu einer Höhe von 2'000 Metern über dem Meeresspiegel aktiv. Besonders an Waldrändern, in Gebüschen oder im hohen Gras ist die Wahrscheinlichkeit einer Begegnung mit Zecken hoch. Eine detaillierte Übersicht über die betroffenen Regionen, für die eine Impfempfehlung gilt, finden Sie in der aktuellen Karte der Risikogebiete.
FAQ
Seit 2006 wird den Personen, die die Primovakzination erhalten haben, alle 10 Jahre eine Dosis FSME-Impfstoff als Auffrischimpfung empfohlen.
Die Impfung kann jederzeit verabreicht werden, am besten jedoch in der kalten Jahreszeit, damit der Schutz bereits zu Beginn der Zeckenaktivität vorhanden ist. Das Impfschema hängt vom gewählten Produkt ab.
In der Schweiz sind die zwei Impfstoffe Encepur N® (inkl. Encepur N® Kinder) und FSME-Immun® CC (inkl. FSME-Immun® 0,25 ml Junior) zugelassen. Die Impfung wird intramuskulär in den Oberarmmuskel verabreicht.
Ja, eine Impfung ist für Kinder möglich. Da die Impfstoffe bereits ab dem Alter von einem Jahr zugelassen sind, kann die Impfung für Kleinkinder zwischen ein und zwei Jahren in Betracht gezogen werden, sofern ein erhöhtes Risiko für Zeckenstiche besteht. Im Allgemeinen wird die Impfung vom BAG für alle Personen (meist ab drei Jahren) empfohlen, die sich in Risikogebieten aufhalten. In Apotheken werden jedoch nur Personen ab 16 Jahren geimpft.
Um das Risiko eines Zeckenstichs zu reduzieren, kommen verschiedene Massnahmen in Betracht:
- Helle, geschlossene Kleidung tragen: Zecken lassen sich auf hellem Stoff einfacher entdecken und können so entfernt werden, bevor sie die Haut erreichen.
- Unterholz und hohes Gras meiden: Das Verbleiben auf befestigten Wegen kann die Wahrscheinlichkeit eines Zeckenkontakts senken.
- Repellents und Insektizide nutzen: Diese Mittel können auf Haut oder Kleidung als ergänzender Schutz dienen.
- Körper und Kleidung absuchen: Konsequente Kontrollen nach Aufenthalten im Freien können helfen, Zecken vor oder zeitnah nach einem Stich zu finden.
- Zecken umgehend entfernen: Entdeckte Tiere sollten sofort mit einer Pinzette entfernt und die Einstichstelle desinfiziert werden.
Da FSME-Viren unmittelbar beim Stich übertragen werden können, gilt die Impfung als die wirksamste Vorsorgemassnahme gegen diese Erkrankung.