Dienstleistungen/Beratung Plus/Hautprobleme
Hautprobleme
Hautbeschwerden können sich auf viele Arten zeigen: als plötzlich auftretender Ausschlag, als hartnäckige Akne oder als trockene bzw. schuppende Haut, die nicht auf gewöhnliche Pflege anspricht. Oft ist unklar, was die Ursache ist und welche Massnahmen sinnvoll sind. Das Fachpersonal der Coop Vitality Apotheke beurteilt Ihre Hautbeschwerden, ordnet sie ein und gibt Ihnen Empfehlungen für angemessene Massnahmen.
Preis (ohne Medikamente)
34.–
Dauer
15 Minuten
Versicherer auswählen

Ablauf im Überblick
Beratungsgespräch
Sie schildern, wo die Hautveränderungen auftreten und seit wann sie bestehen.
Haut begutachten
Die betroffenen Hautstellen werden begutachtet, um Art und mögliche Ursache der Veränderung einzuordnen.
Empfehlung erhalten
Basierend darauf wird eine passende Pflege- oder Behandlungsempfehlung ausgesprochen, bei Bedarf mit Hinweis auf weiterführende Optionen.
Über den Service
Grundsätzlich können die meisten Hautprobleme im Rahmen einer Beratung besprochen werden. Zu den häufigsten Anliegen gehören:
- Akne und unreine Haut im Gesicht oder am Körper
- Ekzeme, Neurodermitis und andere entzündliche Hauterkrankungen
- Kontaktallergien und allergische Hautreaktionen
- Ausschläge, Rötungen und Juckreiz unklarer Herkunft
- trockene, schuppende oder spannende Haut
- Hautunreinheiten wie Mitesser, Pusteln und Papeln
- leichte Pilzinfektionen der Haut
- Windeldermatitis und Hautreizungen bei Säuglingen
Akne und unreine Haut
Akne ist die häufigste Hauterkrankung überhaupt und betrifft nicht nur Jugendliche in der Pubertät. Auch Erwachsene leiden an Akne, ausgelöst durch hormonelle Schwankungen, falsche Pflegeroutinen oder bestimmte Medikamente. Typisch sind verstopfte Poren, Mitesser sowie entzündliche Pickel und Pusteln – vor allem im Gesicht, am Rücken und am Dekolleté. Die richtige Akne-Behandlung hängt vom Schweregrad ab. Während leichte Formen gut mit rezeptfreien Präparaten aus der Apotheke behandelt werden können, benötigen ausgeprägte Formen ärztliche Abklärung.
Ekzem (Dermatitis)
Ekzeme äussern sich durch Rötungen, Bläschen, nässende Stellen und starken Juckreiz. Man unterscheidet:
- Das atopische Ekzem (Neurodermitis), das chronisch verläuft und oft mit Allergien verbunden ist
- Das Kontaktekzem, das durch direkten Kontakt mit Reizstoffen oder Allergenen wie Nickel, Parfümstoffen oder Reinigungsmitteln entsteht
Beide Formen erfordern eine individuelle Therapie und gezielte Hautpflege.
Psoriasis (Schuppenflechte)
Bei Psoriasis zeigen sich scharf begrenzte, rötliche Hautstellen mit silbrig-weissen Schuppen, die häufig an Ellbogen, Knien und der Kopfhaut auftreten. Schuppenflechte ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung mit genetischer Komponente, die dermatologisch behandelt werden muss. In der Apotheke kann das Fachpersonal pflegende Begleitprodukte empfehlen und die Haut einschätzen.
Pilzinfektionen der Haut
Hautpilze treten bevorzugt an feuchten und warmen Körperstellen auf, beispielsweise zwischen den Zehen, in der Leistengegend oder unter den Brüsten. Sie äussern sich durch rötliche, juckende und schuppende Areale. Viele Pilzinfektionen lassen sich mit rezeptfreien Antimykotika wirksam behandeln. Die Beratung in der Apotheke hilft bei der Wahl des richtigen Produkts und der korrekten Anwendungsdauer.
Haut ist das grösste Organ des Körpers und reagiert auf eine Vielzahl innerer und äusserer Einflüsse. Eine fundierte Hautanalyse für das Gesicht und den Körper berücksichtigt meist folgende Ursachen:
- Hormonelle Veränderungen (Pubertät, Zyklus, Schwangerschaft, Wechseljahre)
- Genetische Veranlagung für Erkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis
- Immunologische Überreaktionen, die zu allergischen Hautreaktionen führen
- Kontakt mit Reizstoffen, Allergenen oder aggressiven Reinigungsmitteln
- UV-Strahlung und klimatische Extrembedingungen (Kälte, Trockenheit)
- Falsche oder ungeeignete Hautpflegeprodukte
- Stress, der über hormonelle Achsen direkte Auswirkungen auf das Hautbild hat
- In einzelnen Fällen ein Nährstoffmangel (z. B. an Zink, Vitamin D oder essenziellen Fettsäuren), der bestehende Hautprobleme begünstigen oder verstärken kann
Das Verständnis der Ursache ist entscheidend, um Hautbeschwerden gezielt und dauerhaft zu behandeln – und nicht nur die Symptome zu lindern.
Für die gezielte Pflege und Unterstützung der Hautbarriere steht eine Vielzahl an dermatologisch geprüften Produkten und therapeutischen Ansätzen zur Auswahl.
Behandlung mit speziellen Pflegeprodukten
Die Behandlung von Hautproblemen erfordert den gezielten Einsatz spezialisierter Pflegeprodukte, um die Haut zu beruhigen, zu pflegen und die Symptome zu lindern. Spezielle Cremes, Seren und Lotionen, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Hautbeschwerden abgestimmt sind, unterstützen eine wirksame Pflege und tragen dazu bei, die Hautgesundheit zu fördern.
Hilfe beim Dermatologen oder Apotheker
In Fällen von schwerwiegenden oder hartnäckigen Hautproblemen ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen. Ihr Apotheker kann Ihnen jedoch persönliche Empfehlungen geben und die richtigen Pflegeprodukte oder eine medikamentöse Therapie empfehlen. Die frühzeitige Konsultation von medizinischem Fachpersonal kann dazu beitragen, die Beschwerden effektiv zu behandeln und das Hautbild langfristig zu unterstützen.
Die Auswahl der passenden Hautpflegemethoden und -produkte
Eine effektive Linderung setzt voraus, dass die Pflegeprodukte exakt auf die Ursache des Hautproblems abgestimmt sind. Die grosse Auswahl an verfügbaren Wirkstoffen ermöglicht eine präzise Anpassung an den individuellen Bedarf. Dabei ist neben der richtigen Produktauswahl auch die sachgerechte Anwendung entscheidend für den Pflegeerfolg.
Wichtige Aspekte bei der Anwendung von Hautpflegeprodukten
- Richtige Anwendung: Die Produkte sollten korrekt angewendet werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen und zusätzliche Hautirritationen zu vermeiden.
- Verträglichkeitstest: Bei neuen Produkten sollten vorab Verträglichkeitstests durchgeführt werden, um allergische Reaktionen oder Hautirritationen auszuschliessen.
- Hauttyp berücksichtigen: Die Wahl der Pflegeprodukte sollte auf den individuellen Hauttyp und die spezifischen Bedürfnisse abgestimmt sein.
Durch die gezielte Auswahl und Anwendung von Hautpflegeprodukten können Hautprobleme effektiv behandelt und das Hautbild nachhaltig unterstützt werden. Das Konsultieren eines Dermatologen oder Apothekers kann bei der Wahl der geeigneten Pflegeprodukte hilfreich sein.
Dauerhaft entzündliche Prozesse oder Ekzeme können die Hautbarriere schädigen und offene Stellen bieten einen Nährboden für bakterielle Infektionen. Bei schwerer Akne kann eine unsachgemässe Behandlung Zudem zu bleibenden Narben führen. Es lohnt sich also, anhaltende Hautprobleme sicherheitshalber fachlich abzuklären.
Einige natürliche Mittel sind traditionell für die Anwendung in der Hautpflege bekannt und weisen spezifische Eigenschaften auf, die sich wohltuend auf die Haut auswirken:
- Aloe Vera ist für ihre feuchtigkeitsspendenden und kühlenden Eigenschaften bei Hautreizungen, Sonnenbrand und Trockenheit bekannt.
- Kamille besitzt entzündungshemmende Eigenschaften. Als Kompresse mit abgekühltem Tee angewendet, kann sie Rötungen mildern.
- Haferflocken können Juckreiz bei trockener Haut oder Ekzemen lindern, beispielsweise als Zusatz in einem lauwarmen Bad.
- Apfelessig in stark verdünnter Form hat eine leicht antibakterielle Wirkung und wird punktuell bei unreiner Haut eingesetzt. Bei offenen Stellen ist er nicht geeignet.
Für eine gesunde Haut ist keine aufwendige Routine nötig, aber die richtigen Grundlagen. Einige Massnahmen können dabei helfen, die Hautgesundheit dauerhaft zu unterstützen:
- Eine konsequente Hautpflege-Routine: Regelmässige Reinigung, Pflege und der Schutz der Haut gelten als wesentliche Massnahmen zur Vorbeugung von Hautproblemen. Die Wahl von geeigneten Pflegeprodukten und die Beachtung des eigenen Hauttyps werden dabei als entscheidend angesehen.
- Ein gesunder Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmässige Bewegung und der Verzicht auf Tabak und Alkohol können das Hautbild positiv beeinflussen. Ein solcher Lebensstil kann zur Hautgesundheit beitragen und Hautproblemen vorbeugen.
- Die Vermeidung von Stress: Stress kann sich negativ auf die Haut auswirken und bestehende Hautprobleme unter Umständen verschlimmern. Entspannungstechniken, Sport und ausreichende Ruhepausen können dazu beitragen, Stress abzubauen und die Haut zu schützen.
- Der Schutz vor Schadstoffen: Der Kontakt mit Chemikalien, Umweltverschmutzung und schädlichen Stoffen kann Hautirritationen verursachen. Schutzmassnahmen wie das Tragen von Handschuhen und Atemschutz können hier Hautproblemen vorbeugen.
- Regelmässige Hautuntersuchungen: Regelmässige Kontrollen der Haut durch einen Dermatologen können helfen, Hautprobleme frühzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln. Die Prävention und Früherkennung gelten als von grosser Bedeutung für die Hautgesundheit.
FAQ
Ein einzelner Pickel ist eine isolierte Hautunreinheit und kann viele Ursachen haben. Akne bezeichnet ein chronisches Krankheitsbild, bei dem Talgdrüsen dauerhaft verstopft sind und regelmässig entzündliche Läsionen entstehen. Die Behandlung von Akne erfordert eine konsistente Pflegestrategie und oft Wirkstoffe wie Benzoylperoxid, Salicylsäure oder – bei schweren Verläufen – verschreibungspflichtige Substanzen.
Ein stressbedingter Hautausschlag kann sich durch Rötungen äussern. Stress verändert die Durchblutung der Haut und kann diese in bestimmten Körperregionen, wie dem Gesicht, unvermittelt verstärken oder auch verringern.
Ein Hautproblem muss nicht zwingend mit einem Vitaminmangel zusammenhängen. Falls ein Zusammenhang besteht, liegt es meist nicht an einem einzelnen Vitamin, sondern am Zusammenspiel verschiedener Nährstoffe. So kann beispielsweise ein Defizit an Vitamin D mit trockener Haut oder Ekzemen in Verbindung stehen. Ein Mangel an Vitamin A begünstigt unter Umständen schuppige Haut, während B-Vitamine wie Biotin für die Hautregeneration eine Rolle spielen.
Unreine Haut entwickelt sich aus einer Kombination von gesteigerter Talgproduktion, Verhornungsstörungen der Haut und bakteriellen Faktoren. Als Auslöser gelten unter anderem hormonelle Schwankungen, Ernährungsfaktoren sowie Einflüsse aus der Umwelt.
Bei psychischen Belastungen oder Schlafmangel steigt die Ausschüttung des Hormons Cortisol. Dieses Signal regt die Talgdrüsen an, mehr Fett zu produzieren. Die gesteigerte Talgproduktion kann die Poren verstopfen, was die Entstehung von Pickeln begünstigt.