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Schlafstörungen
Wenn der Schlaf regelmässig unruhig ist oder zu kurz ausfällt, kann sich das spürbar auf das Wohlbefinden auswirken. Coop Vitality bietet eine persönliche Beratung bei Schlafstörungen in der Apotheke an. Unser Apothekenpersonal unterstützt Sie dabei, mögliche Einflussfaktoren auf Ihre Schlafqualität zu erkennen und gesundheitliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Gemeinsam mit Ihnen suchen wir nach Wegen, die zu einer höheren Schlafqualität beitragen können.
Preis (ohne Medikamente)
34.–
Dauer
15 Minuten
Versicherer auswählen

Ablauf im Überblick
Beratungsgespräch
Sie schildern Ihre Schlafprobleme sowie mögliche Zusammenhänge mit Alltag, Stress oder Gewohnheiten.
Ersteinschätzung
Gemeinsam werden mögliche Einflussfaktoren identifiziert, die zu den Schlafproblemen beitragen könnten.
Empfehlung erhalten
Auf Basis der Analyse erhalten Sie konkrete Empfehlungen für Ihren Alltag sowie Informationen zu weiterführenden Behandlungsoptionen.
Über den Service
Schlafstörungen sind ein komplexes Thema, da der Schlaf aus verschiedenen Phasen (Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf) besteht. Wird dieser Ablauf gestört, fühlt man sich morgens oft nicht erholt. Fachleute unterscheiden verschiedene Formen der Schlafstörungen. Am häufigsten wird zwischen Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen unterschieden. Aber auch schlafbegleitende Ereignisse wie Schlafwandeln oder Albträume zählen dazu. Wenn die Probleme länger als einen Monat andauern und in mehreren Nächten pro Woche auftreten, wird von einer längerfristigen Störung gesprochen.
Meistens spielen verschiedene Faktoren zusammen, wenn die Nachtruhe gestört ist. Wer die genauen Gründe für eine Schlafstörung herausfinden möchte, muss oft unterschiedliche Lebensbereiche betrachten. Zu den häufigsten Auslösern gehören:
- verschiedene äussere Einflüsse wie eine laute Umgebung, helles Licht, eine unpassende Raumtemperatur oder ein unbequemes Bett
- anhaltender Stress und Belastungen im Alltag, die durch das nächtliche Gedankenkreisen das Abschalten und Einschlafen stören können
- bestimmte körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Atemaussetzer oder die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren
- psychische Belastungen und Erkrankungen wie Depressionen können mit anhaltenden Problemen beim Ein- und Durchschlafen verbunden sein
- der Konsum von Koffein und Alkohol oder die Einnahme bestimmter Medikamente gegen Bluthochdruck und Asthma
Wenn der Körper nachts nicht genügend Zeit zur Regeneration bekommt, bleibt das meist nicht ohne Konsequenzen. Zu den spürbaren Folgen von Schlafstörungen gehören ausgeprägte Müdigkeit tagsüber, erhöhte Reizbarkeit und allgemeine Nervosität, die abends das Einschlafen zusätzlich erschwert. Mit Schlafstörungen können zudem oft Konzentrationsstörungen und eine nachlassende Leistungsfähigkeit in engem Zusammenhang stehen. Bei anhaltenden Problemen ist es daher ratsam, Fachpersonen zu Rate zu ziehen und die Ursachen der Schlafstörungen zu behandeln.
Die Diagnose von Schlafstörungen erfordert eine umfassende Untersuchung, die verschiedene Schritte umfasst. So lassen sich durch das Führen eines Schlaftagebuchs oder das Ausfüllen von Fragebögen wichtige Verhaltensmuster erkennen. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden ist eine ärztliche Untersuchung ratsam, um organische Erkrankungen auszuschliessen. In manchen Fällen kann eine Überweisung in ein Schlaflabor für eine genaue Abklärung sinnvoll sein.
Oftmals ist es ausreichend, tägliche Gewohnheiten anzupassen, um die Schlafqualität zu verbessern. Hilfreich können unter anderem folgende Massnahmen sein:
- einen möglichst regelmässigen Schlaf-Wach-Rhythmus einhalten
- die richtige Umgebung schaffen, d. h. ein kühles, dunkles und gut gelüftetes Schlafzimmer
- Smartphones und Bildschirme etwa 30 Minuten vor dem Zubettgehen ausschalten, da das blaue Licht die Müdigkeit hemmen kann
- den Stress durch Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation oder leichte Yogaübungen am Abend reduzieren
- auf schwere Mahlzeiten, Alkohol und koffeinhaltige Getränke kurz vor dem Schlafengehen verzichten
Schlaftabletten sind in der Regel nur eine kurzfristige Lösung und sollten unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden, da einige Medikamente Risiken wie Gewöhnung bergen können.
Für eine sanfte Unterstützung stehen jedoch verschiedene pflanzliche Präparate zur Verfügung. In der Pflanzenmedizin werden Heilpflanzen wie Baldrian, Hopfen, Passionsblume oder Lavendel für ihre lindernden Eigenschaften bei Nervosität und Schlafstörungen geschätzt.
Nach der Abklärung Ihrer Schlafbeschwerden kann Ihnen das Fachpersonal der Coop Vitality Apotheke geeignete pflanzliche Präparate oder weitere unterstützende Massnahmen empfehlen. Falls eine weiterführende medizinische Abklärung sinnvoll erscheint, wird Ihnen ein Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt empfohlen.
FAQ
Ein unruhiger Schlaf zeigt sich oftmals durch häufiges Aufwachen, langes Wachliegen oder das Gefühl, nicht in die erholsamen Tiefschlafphasen zu gelangen. Einschlafprobleme und Nervosität stehen häufig in engem Zusammenhang und können den Übergang des Körpers in einen Ruhezustand erschweren.
Die Gründe, warum man schlaflos oder gestresst im Bett liegt, sind vielfältig. Häufig sind es aktuelle Sorgen, beruflicher Druck oder unregelmässige Arbeitszeiten (wie Schichtarbeit). Es können jedoch auch körperliche Beschwerden oder die Nebenwirkungen von Medikamenten dahinterstecken. Eine persönliche Beratung kann helfen, diese Faktoren zu sortieren.
Eine Schlafstörung kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Typische Anzeichen sind Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen, häufiges nächtliches Erwachen, ein unruhiger Schlaf oder das Gefühl, morgens nicht erholt zu sein. Viele Betroffene leiden zudem unter Müdigkeit, Konzentrationsproblemen oder verminderter Leistungsfähigkeit am Tag.
Gelegentliches Aufwachen während der Nacht ist normal. Wenn dies jedoch regelmässig geschieht und das Wiedereinschlafen schwerfällt oder die Schlafqualität beeinträchtigt wird, kann dies auf eine Schlafstörung hindeuten.
Ja. Schlafstörungen wirken sich häufig auch auf den Alltag aus. Typische Folgen sind Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Leistungseinbussen oder ein erhöhtes Bedürfnis nach Ruhepausen.
Wenn Schlafbeschwerden über mehrere Wochen bestehen, regelmässig auftreten oder die Lebensqualität beeinträchtigen, kann es sinnvoll sein, professionellen Rat einzuholen. Eine frühzeitige Abklärung hilft dabei, mögliche Ursachen zu erkennen und geeignete Massnahmen zu finden.
Wenn das Einschlafen schwerfällt, können entspannende Abendrituale hilfreich sein. Viele Menschen greifen zu Kräutertees mit Baldrian, Melisse, Hopfen, Passionsblume oder Lavendel. Auch eine ruhige Schlafumgebung, das Vermeiden von Bildschirmzeit vor dem Zubettgehen und Entspannungsübungen können das Einschlafen unterstützen.