Heuschnupfen

Wenn Sie unter laufender und verstopfter Nase sowie tränenden Augen leiden, ist Heuschnupfen wahrscheinlich die Ursache. Coop Vitality unterstützt Sie in der Allergiesaison mit passenden rezeptfreien Heuschnupfen-Medikamenten, komplementärmedizinischen Optionen und erweiterten Therapiemöglichkeiten nach einer vertieften Abklärung durch die Apotheke sowie wertvollen Tipps. Alles diskret, schnell und ohne Termin.

Preis (ohne Medikamente)

34.–

Dauer

15 Minuten

Leiden Sie unter Heuschnupfen? Coop Vitality berät Sie zu passenden Behandlungsmöglichkeiten und unterstützt Sie mit Tipps sowie geeigneten Therapien – schnell, diskret und ohne Termin.

Ablauf im Überblick

1

Beratungsgespräch

Sie schildern Ihre Symptome sowie mögliche Zusammenhänge, etwa mit bestimmten Jahreszeiten oder Umgebungen.

2

Ersteinschätzung

Gemeinsam wird geklärt, ob eine allergische Reaktion wahrscheinlich ist und welche Auslöser infrage kommen könnten.

3

Empfehlung erhalten

Sie erhalten eine auf Ihre Situation abgestimmte Empfehlung, ergänzt durch Hinweise zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten.

Über den Service

Während der Pollensaison reagieren viele Menschen mit Beschwerden wie gereizten Augen oder einer laufenden bzw. verstopften Nase auf bestimmte Pollen. In der Coop Vitality Apotheke können Sie sich bei solchen Symptomen beraten lassen. Sie erhalten:

  • eine individuelle Einschätzung Ihrer Beschwerden
  • eine persönliche Beratung durch geschulte Fachpersonen
  • eine direkte Abgabe erweiterter Therapiemöglichkeiten nach vertiefter Abklärung in der Apotheke
  • eine Auswahl an rezeptfreien Antiallergika und natürlichen Präparaten
  • keine Terminvereinbarung ist erforderlich
  • Empfehlungen zum Umgang mit Pollen während der gesamten Pollensaison

Gut zu wissen: Einige Zusatzversicherungen übernehmen einen Teil der Beratungskosten. Unser Team informiert Sie gerne zu Krankenkassen-Kooperationen.

Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion auf Pollen, die zu bestimmten Zeiten im Jahr in der Luft vorkommen. Das Immunsystem reagiert dabei überempfindlich auf diese eigentlich harmlosen Stoffe und löst Beschwerden im Bereich von Nase und Augen aus. Diese Form der Allergie wird auch als Pollenallergie bezeichnet. Typisch sind Niesreiz, eine laufende oder verstopfte Nase sowie gereizte oder tränende Augen, die je nach Person unterschiedlich stark auftreten können. Im Alltag spricht man dabei auch von allergischem Schnupfen.

Die Beschwerden bei Heuschnupfen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und treten meist dann auf, wenn die Belastung durch Pollen zunimmt. Zu den typischen Symptomen zählen:

  • Niesreiz und wiederholte Niesattacken
  • Laufende oder verstopfte Nase
  • Juckende, gerötete oder tränende Augen
  • Juckreiz im Bereich von Nase, Gaumen oder Ohren
  • Hustenreiz oder Kratzen im Hals
  • Müdigkeit und Konzentrationsstörungen

Da die Beschwerden denen einer Erkältung ähneln können, werden sie nicht immer sofort als allergische Reaktion erkannt.

In der Coop Vitality Apotheke beraten wir Sie zu verschiedenen Möglichkeiten, Beschwerden bei Heuschnupfen zu lindern. Dazu gehören unter anderem:

  • Antihistaminika in Form von Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen
  • Lokal anwendbare Präparate für Nase und Augen
  • Natürliche und pflanzliche Produkte zur Unterstützung während der Pollensaison
  • Natürlichen Alternativen auf homöopathischer Basis
  • Tipps und Massnahmen wie Sie sich schützen können

Welche Produkte oder unterstützenden Massnahmen infrage kommen, hängt von Ihrer individuellen Situation und Ihren Beschwerden ab.

Von den rund 3 500 Pflanzenarten in der Schweiz haben nur wenige eine grössere Bedeutung für Menschen mit Pollenallergie. Bereits zu Beginn des Jahres können Hasel und Erle erste Beschwerden hervorrufen. Im Frühling folgt die Birke, deren Pollen besonders stark allergieauslösend wirken. Auch Eschenpollen können in dieser Zeit in dieser Zeit zu allergischen Reaktionen führen.

Mit dem Übergang in den Frühsommer verursachen vor allem Gräser Beschwerden. Rund 70 Prozent der Pollenallergikerinnen und Pollenallergiker reagieren auf Gräserpollen. Dazu gehören beispielsweise Wiesen-Lieschgras, Knäuelgras, Glatthafer oder Roggen. Da viele Gräser ähnliche Allergene enthalten, können bereits verschiedene Gräserarten Beschwerden verursachen.

Gegen Ende der Pollensaison kommen vor allem Kräuterpollen als Auslöser in Frage. Besonders Beifuss und Ambrosia gelten als die wichtigsten Kräuterallergene und können ausgeprägte Symptome auslösen.

Welche Pollen die Symptome auslösen, ist individuell unterschiedlich. Während manche Betroffene nur auf eine bestimmte Pflanzenart reagieren, sind andere gegen mehrere Baum-, Gräser- oder Kräuterpollen allergisch. Aktuelle Informationen zur Pollenbelastung in der Schweiz finden Sie bei Pollen und Allergie Schweiz.

Neben einer geeigneten Behandlung können auch einfache Massnahmen helfen, den Kontakt mit Pollen im Alltag zu reduzieren. Da die Pollenbelastung je nach Wetterlage, Tageszeit und Jahreszeit unterschiedlich ausfällt, lohnt es sich, die aktuelle Pollensituation regelmässig zu verfolgen und den Tagesablauf entsprechend anzupassen. Folgende Tipps können dabei unterstützen, die Belastung durch Allergene zu verringern:

  • aktuelle Pollenprognosen beachten und Aktivitäten im Freien entsprechend planen
  • Wohnräume möglichst zu pollenarmen Zeiten lüften, beispielsweise nach einem Regenschauer
  • Wäsche während der Pollensaison nicht im Freien trocknen lassen
  • abends duschen und die Haare waschen, um Pollen nicht ins Schlafzimmer zu tragen
  • beim Aufenthalt im Freien eine Sonnenbrille tragen, um die Augen besser vor Pollen zu schützen

Heuschnupfen sollte nicht unterschätzt werden, da anhaltende Beschwerden mit verschiedenen gesundheitlichen Einschränkungen verbunden sein können. Bleiben die Symptome über längere Zeit bestehen oder werden sie nicht ausreichend behandelt, kann dies zu folgenden Beschwerden führen:

  • Schlafstörungen durch eine verstopfte Nase oder nächtliche Beschwerden
  • Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsprobleme im Alltag
  • Einschränkungen bei Freizeitaktivitäten, in der Schule oder im Berufsleben
  • Verschlechterung bestehender Atemwegserkrankungen wie Asthma
  • erhöhtes Risiko für Nasennebenhöhlenentzündungen aufgrund einer dauerhaft gereizten Nasenschleimhaut

Eine ärztliche Abklärung ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn die Beschwerden über längere Zeit anhalten, sich verschlimmern oder trotz Behandlung nicht ausreichend kontrollieren lassen. Auch wenn Medikamente nicht die gewünschte Wirkung zeigen oder nicht gut vertragen werden, sollte die weitere Behandlung mit einer Fachperson besprochen werden.

FAQ

Ja. Obwohl Heuschnupfen nicht durch Viren oder Bakterien verursacht wird, können die Beschwerden einer Erkältung ähneln. Viele Betroffene leiden unter Niesreiz, einer verstopften Nase, tränenden Augen, Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen und fühlen sich dadurch während der Pollensaison deutlich beeinträchtigt.

Ja. Heuschnupfen und Pollenallergie bezeichnen dasselbe Krankheitsbild. Während „Heuschnupfen“ der umgangssprachliche Begriff ist, wird in der Medizin häufig von einer Pollenallergie oder allergischen Rhinitis gesprochen.

Eine vollständige Heilung ist nicht immer möglich. Mit einer spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, kann jedoch die Ursache der Allergie behandelt werden. Dabei wird das Immunsystem schrittweise an die auslösenden Pollen gewöhnt, wodurch sich die Beschwerden langfristig verringern können. Die Behandlung erfolgt durch spezialisierte Allergologinnen und Allergologen und dauert in der Regel mehrere Jahre.

Ja. Viele rezeptfreie Antihistaminika, Nasensprays oder Augentropfen können die Symptome wirksam lindern. Welche Präparate geeignet sind, hängt unter anderem von den Beschwerden, dem Alter und möglichen Vorerkrankungen ab. In der Apotheke erhalten Sie eine individuelle Empfehlung für Ihre Situation.

Die Heuschnupfen-Saison beginnt je nach Witterung häufig bereits im Januar und kann bis in den September oder Oktober andauern. Zu den häufigsten Auslösern gehören Hasel und Erle im Spätwinter, Birkenpollen im Frühling, Gräserpollen im Frühsommer sowie Beifuss gegen Ende der Pollensaison.

Schwarzkümmelöl wird häufig als natürliche Ergänzung bei Heuschnupfen eingesetzt. Der enthaltene Pflanzenstoff Thymochinon wird mit entzündungshemmenden und immunmodulierenden Eigenschaften in Verbindung gebracht. Dadurch könnte die allergische Reaktion abgeschwächt werden. Die wissenschaftliche Datenlage ist jedoch begrenzt, weshalb Schwarzkümmelöl eine medizinische Behandlung nicht ersetzen sollte.

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